Marc-Antoine Fehr

«Renaissance» – Bilder aus den letzten Jahren

 

24. Februar bis 13. Mai

Vernissage: FREITAG!!!, 23. Februar, 18.30 Uhr

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Die Frühlingsausstellung widmet sich dem Schaffen des Schweizer Malers Marc-Antoine Fehr (*1953). Der aus einer Westschweizer Künstlerfamilie stammende, in Zürich und im Burgund lebende Maler und Zeichner ist dem Kunstmuseum Olten seit Jahrzehnten verbunden. 1990 präsentierte der Kunstverein das Schaffen Marc-Antoine Fehrs zusammen mit Werken seiner Mutter und seines Grossvaters in der Schau «Drei Generationen einer Malerfamilie. Charles Clément, Marie-Hélène Clément, Marc-Antoine Fehr», und seither war er immer wieder in Gruppenausstellungen vertreten (zuletzt 2017). Zudem besitzt das Kunstmuseum mit «Inferno» von 1983 eines seiner kapitalen Werke, welches die handwerkliche Virtuosität und die inhaltliche Komplexität seiner altmeisterlich anmutenden Malerei aufs Schönste veranschaulicht.

 

Fehrs Bilder bestechen nebst der bravourös eingesetzten Technik vor allem auch durch ihren Inhalt, der keine Trennung macht zwischen Bedeutungsvollem und Alltäglich-Banalen. Die Präsenz des Gegenständlichen besticht. Die Bilder zeigen die Objekte fern von hierarchischen Deutungen, denn der Maler liebt es, bestehende Ordnungen zu untergraben, indem er Grosses klein und Kleines gross erscheinen lässt. Er ist ein Meister des Inszenierens und versteht es wie kaum ein anderer, existenzielle Themen auf einer Bühne zu präsentieren, auf der die Welt zum Theater lädt.

 

In seiner ersten Einzelausstellung im Kunstmuseum Olten zeigt Marc-Antoine Fehr eine Auswahl von Werken aus den letzten Jahren. Sorgfältig ausgewählte grosse Arbeiten aus der jüngsten Schaffensperiode werden eingeflochten in ein durch die Räume mäanderndes «Bilder-Fries» aus der in den letzten Jahre entstandenen kleinformatigen Reihe der «Vagabondages».

 

Mit freundlicher Unterstützung der Galerie Peter Kilchmann, Zürich

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