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Olten regiert sich selber!

200 Jahre Einwohnergemeinde Olten

Gastausstellung des Stadtarchivs und des Historischen Museums Olten

 

10. September bis 19. November 2017

Vernissage: Sa, 9. September, 18:30 Uhr

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Das Kunstmuseum Olten gewährt dem Historischen Museum Olten Gastrecht, das während dem Umbau seines Stammhauses zum neuen «Haus der Museen» für Natur, Geschichte und Archäologie im Moment über keine eigenen Ausstellungsräumlichkeiten verfügt. In Zusammenarbeit mit dem Stadtarchiv Olten bespielt das Historische Museum das 2. Obergeschoss des Kunstmuseums mit einer Schau zum 200-Jahr-Jubiläum der Einwohnergemeinde Olten. Sie zeigt, wie sich eine Gemeinde in unruhigen Zeiten zwischen Revolution und erstarkendem Bürgersinn ihre Selbstbestimmung erkämpfte.

 

Seit 200 Jahren ist Olten eine Gemeinde mit eigener Stadtregierung und weiteren städtischen Behörden. Wie kam es dazu, und warum gerade im Jahre 1817? –·Schon 1798 haben die Bürger von Olten die französischen Truppen als Befreier begrüsst. Als nach der Niederlage Napoleons im Jahr 1814 das alte Solothurner Regime wieder installiert werden sollte, rebellierten sie erneut. Um den aufmüpfigen Oltnern entgegenzukommen, gewährten Schultheiss und Räte der Republik Solothurn der Stadt Olten 1817 die kommunale Selbstverwaltung. Die neue, demokratische Kantonsverfassung von 1831 und die Gründung des Bundesstaates von 1848 gehen auch auf kleine Städte wie Olten zurück, die sich schon früh eine eigenständige, demokratische Organisation erkämpft hatten.

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