Ein Kabinett innerhalb der Disteli-Ausstellung öffnet ein «Schaufenster» für die in Olten domizilierte Stiftung für Kunst des 19. Jahrhunderts, die das Jubiläum ihres 20-jährigen Bestehens feiert. Sie wurde 1990 «in memoriam Emilie Linder» und damit in Erinnerung an eine eigenwillige Balser Künstlerin, Sammlerin und Mäzenin aus Distelis Zeit angelegt. Die kleine Präsentation vereint Frauenbildern der Romantik unter anderem von Emilie Linder, Marie Ellenrieder, Jakob Christoph Miville, Ludwig Vogel und Carl Spitzweg.

 

Die reichhaltige Sammlung der Stiftung umfasst Gemälde, Zeichnungen, Druckgraphik, Mappenwerke und illustrierte Bücher mit Schwerpunkt bei der Romantik. Gemeinsam mit dem 2001 zu ihrer Unterstützung gegründeten Verein der Freunde bemüht sich die Stiftung mittels wissenschaftlicher Projekte, Publikationen und Veranstaltungen, das Verständnis für die Epoche zu fördern. Im Rahmen von Graphik-abenden, Vorträgen, Lesungen, Führungen oder Sammlungsbesuchen bietet sie allen an Kunst und Kultur des 19. Jahrhunderts Interessierten Möglichkeit zur Vertiefung ihres Wissens und für den Austausch unter Gleichgesinnten.

 

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