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Im Ausstellungsprogramm 2010 akzentuiert das Kunstmuseum Olten die Beschäftigung mit den eigenen Sammlungsbeständen. Nachdem die von den «Freunden Kunstmuseum Olten» erworbenen Gemälde jüngst ins Licht gerückt wurden, nimmt das Museum nun den bevorstehenden Umzug der Skulpturen in den 2009 eröffneten Kulturgüterschutzraum der Stadt zum Anlass, um einen weiteren Sammlungsbereich aufzuarbeiten und die selten gezeigten dreidimensionalen Arbeiten in ihrer ganzen Breite vorzustellen.

Der Bogen spannt sich von den ersten Erwerbungen um 1915 – Tierplastiken und Porträts von Oltner Persönlichkeiten – bis zu einer jüngst von Ludwig Stocker (*1932)überbrachten Schenkung eigener Werke. Das Spektrum der dazwischen liegenden Zugänge reicht von der klassischen Büste bis zur Konzeptarbeit und von der aparten, kleinformatigen Aktfigur aus Biscuitporzellan, einem Sammlerstück für den grossbürgerlichen Salon des 19. Jahrhunderts, bis zum monumentalen «Fieber»-Traum (1983) aus bemaltem Polyurethanschaum von Fischli/Weiss. Unikat steht neben Multiple, Modell neben Reliefs, Assemblagen und Installationen.

 

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