Ausstellung vom 17. Dezember 2006 bis 11. März 2007

Vernissage Samstag, 16.12., 18 Uhr

 

Wilhelm Schmid ist ein Maler mit einem bemerkenswerten Schicksal. Sein Lebenslauf zeugt von der Suche nach einer Verbindung zwischen italienischer, deutscher und französischer Bildwelt. Er wurde 1892 in Remigen bei Brugg geboren, emigrierte bereits 1912 über Italien nach Berlin und erregte dort mit spektakulären Bildern grosses Aufsehen. 1918 wurde er Mitbegründer der legendären Novembergruppe, in der sich die „Revolutionäre des Geistes“ zusammenschlossen (ihr gehörten Künstler wie Otto Dix, Kandinsky oder Rudolf Belling an). Bereits 1923 erschien über den Künstler eine Monographie, in der etwa seine „Pierrots lunaires“ oder Musikerbilder wie „Puccini Butterfly“ (beide heute im Besitz der Stadt Lugano), die „Mona Luna“ (heute im Aargauer Kunsthaus), frühe Landschaften sowie einzelne Stilleben abgebildet wurden. Der Maler, der sich in einer Selbststilisierung als „Schweizer und Bauer“ bezeichnete, galt als junge Hoffnung der Kunst und stiess bei den Kritikern auf entsprechendes Interesse.

 

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Wilhelm Schmid - Ein Schweizer Pionier der Neuen Sachlichkeit

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