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29. August bis 7. November 2010

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Vernissage, Samstag, 28. August 2010, 18 Uhr

 

 

Alex Sadkowsky ist eine Legende. Der 1934 geborene Künstler war besonders in den sechziger Jahren in der Zürcher Kunstszene vielfältig vernetzt und durch seine einnehmende osteuropäische Erscheinung prägend präsent. Aufgefallen und international bekannt geworden ist er damals mit seinen unverwechsel-baren, bunt-erotischen Gemälden und Zeichnungen. Unvergesslich sind seine inszenierten Vernissagen im In- und Ausland und seine gelegentlichen Auftritte als zauberhaft poetischer Bürgerschreck. Über seine damals von Paul Nizon vorgenommene Zuordnung zu den Künstlern der «kleinen Zürcher Wahnwelt» meint Alex Sadkowsky heute, er sei kein Fantast oder Surrealist, sein Wirken widerspiegle nur die eigene, innere und äussere Realität. Das mag für einen, der das Leben als Kunstwerk auffasst, seine Richtigkeit haben.

 

Als «Kulturrundumtäter» und ausgesprochene Mehrfachbegabung beherrscht Sadkowsky viele Metiers: Er ist Maler, Zeichner, Holzschnitzer, Lyriker, Wortjongleur, Filmer und vor allem Selbstinszenierer. Letzteres belegt seine Zürcher Plakataktion von 1979: «Was lieben Sie am meisten an Zürich?» – «Die letzten drei Buchstaben.»

 

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Alex Sadkowsky – animal metaphysicum