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Aus dem Gleichgewicht - Sammlungspräsentation

 

26. Oktober 2014 bis 19. April 2015

Vernissage: Samstag, 25. Oktober 2014, 18.30 Uhr

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Im 2./3. Obergeschoss zeigt das Kunstmuseum Olten eine neue Sammlungspräsentation, die auf die Themen der Schau «The pattern which connects.» des Bündner Künstlers Mirko Baselgia in den unteren Stockwerken Bezug nimmt und somit einen Echoraum für seine Ausstellung bietet. Damit lanciert das Museum ein neues Konzept, das nächstes Jahr weitergeführt werden soll, um abwechslungsreiche Einblicke in die wertvolle Oltner Kunstsammlung zu gewähren. Der Titel «Aus dem Gleichgewicht» umschliesst gegensätzliche Deutungsmöglichkeiten: Wenn etwas aus dem Lot oder ausser Kontrolle gerät - die Finanzen etwa - hat das meinst negative Folgen, andererseits bedeutet Gleichgewicht nicht nur Harmonie und Frieden, sondern auch Stillstand; um etwas zu bewegen muss man sich - wie Schang Hutters Figur im 3. Stock - aus dem Gleichgewicht begeben, sich exponieren, etwas wagen - auf die Gefahr hin, zu scheitern. Damit ist eines der zentralen Themen der Kunst angesprochen - das Scheitern als Motor im kreativen Prozess. In Anlehnung an die Ausstellung von Baselgia geht es in der Sammlungspräsentation unter dem Aspekt des Gleichgewichts um das Verhältnis des Menschen zu seiner Umwelt, zu anderen Menschen, zu Natur und Tieren, es geht um Strukturen der Macht und ihre räumliche Manifestation, aber auch allgemeiner um Raum, Zeit und Material. Die Präsentation vereint 83 Werke von 37 Kunstschaffenden, darunter viele aus dem Kanton Solothurn wie Gunther Frentzel, Urs Hanselmann, Otto Lehmann, Jean Mauboulèse, Verena Thürkauf, Franz Anatol Wyss oder René Zäch, aber auch Romands (Hervé Graumann und Michel Grillet) und international bekannte Kunstschaffende wie Schang Hutter, Meret Oppenheim oder Daniel Spoerri.

 

kuratiert von Katja Herlach

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