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Monica Germann & Daniel Lorenzi

call me on my cell phone

 

11. September bis 26. Februar 2017

Vernissage: Samstag, 10. September, 18.30 Uhr

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late night warten germann & lorenzi auf den anruf von martin disteli, von seinem zeichenstrich fasziniert. das duo tritt in dialog mit dem künstler r.i.p.1844, karikaturist, politischer zeichner, revoluzzer, bewaffnet mit pinsel und tusche.

 

«...but you still hit my phone up, and baby I'll be moving on...»

 

die ausstellung startet im september mit einem zeichnerischen dialog zum werk des oltner künstlers martin disteli (1802–1844), dessen nachlass sich im kunstmuseum olten befindet. nach stöbern und recherchieren im archiv richten germann & lorenzi ihre fragen an martin disteli. grossformatige zeichnungen, direkt auf den wänden des kunstmuseums, eröffnen die diskussion. die wechselrede ebbt bis februar 2017 nicht ab; die künstler verdichten die ausstellung inhaltlich und medial. filmprojektionen, installative elemente und performance kommen dazu.

 

«...last night, I think I lost my patience, ...I'm way too good to you...»

 

das duo gibt nicht klein bei, verliert die geduld nicht, die aktualität des künstlerischen werkes zu hinterfragen. bezüge zu aktuell gesellschaftlichen, politischen vorgängen, zu popkultur und social media werden hergestellt. die kontroverse ist eröffnet, das telefonat dauert fünf monate.

 

Monica Germann (*1966) und Daniel Lorenzi (*1963), Zürich, arbeiten seit 1995 zusammen. Im Zentrum steht die Zeichnung, oft im grossen Format auf der Wand, eingebunden in Installationen und in Kombination mit neuen Medien. Filmloops und elektronische Musik bilden weitere Schwerpunkte. Mit alternativen Kunsträumen und Veranstaltungsformaten wie «Chamber of Fine Arts» erproben sie neue Präsentations-, Produktions- und Rezeptionsformen für Kunst. Nach Com&Com, Ernst Thoma und San Keller beschäftigen sie sich im Rahmen des vierten «Disteli-Dialogs» mit dem Werk des virtuosen Oltner Zeichners.

 

#highwaytoconnecticut

Performances von Monica Germann, Daniel Lorenzi, Rochus Lussi, Chantal Meng, Eliane Rutishauser, Regula Spörri und Andrea Vogel

Am 6. November 2016, zur Ausstellungs-Halbzeit, waren sie mit Hochgeschwindigkeit unterwegs, um mit Martin Disteli Kontakt aufzunehmen. Spuren davon sind in der Ausstellung zu sehen. Fotos: Eliane Rutishauser

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