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El Frauenfelder, Daniel Karrer, Christian Vetter

Malerei zwischen Raum und Abstraktion

 

21. Februar bis 1. Mai

Vernissage: Samstag, 20. Februar, 18.30 Uhr

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Mit El Frauenfelder, Daniel Karrer und Christian Vetter präsentieren wir drei herausragende Positionen der jüngeren Generation von Schweizer Kunstschaffenden, die sich mit den scheinbar fest geschriebenen Gesetzen der Malerei auseinandersetzen. Ihnen gemeinsam ist das stete Ausloten der Grenzen zwischen Figuration und Abstraktion und die Bildung von ästhetischen Raumgefügen, in denen die Grundbedingungen des Bildermachens und jene der Bildwahrnehmung immer wieder neu erprobt werden können. Dabei verfolgen die drei eingeladenen Kunstschaffenden ihre ganz eigenen Strategien:

El Frauenfelder (*1979, lebt in Zürich) zeigt meist Momentaufnahmen von menschenleeren Landschaften, Gebäudeflächen und Innenräumen, die sie auf ihren Streifzügen mit der Kamera festhält und im Atelier malerisch umsetzt. Mit dem Spachtel bearbeitet sie die Malschichten und überlässt die Bilder roh und unmittelbar dem Betrachter - in der Überzeugung, dass Sehen nicht nur ein bewusster Akt ist, sondern durch die dabei erlebten Gefühle beeinflusst wird.

Daniel Karrer (*1983, lebt in Basel) nutzt für seine Arbeiten verschiedenste Vorlagen, eigene Fotografien, Bilder aus dem Netz, virtuelle Cyber-Welten oder unvollendete Bilder aus dem Nachlass eines Kollegen. Diese Fundstücke fügt er zu surrealistisch anmutenden fantastischen Bildern zusammen, die Landschaft mit Architektur und organische Elemente mit geometrischen Konstruktionen verbinden.

Christian Vetter (*1970, lebt in Zürich) begreift Malerei «als eine Sprache unter anderen, als ein lebendiges Gegenüber», mit dem er in einem Dialog steht. Seine zwischen Geometrie und räumlicher Dichte oszillierenden Bilder agieren ständig auf dem schmalen Grat zwischen Mehrdeutigkeit und Rauschen und fordern den Betrachter auf, die gängigen Interpretationsinstrumente zu überdenken.

 

kuratiert von Dorothee Messmer

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