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WILLKOMMEN IM KUNSTMSEUM OLTEN!

 

 

 

Aktuell


 

aus33jahpictogr33. Jahresausstellung

der Solothurner Künstlerinnen und Künstler

Eine Ausstellung des Kunstvereins Olten

3. Dezember 2017 bis 21. Januar 2018

> einladung (pdf)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

kmokuenstlerball032. Oltner Künstlerball

Sa, 27. Januar 2018, ab 19 Uhr

 

Zum Abschluss der Jahresausstellung und als Auftakt ins neue Kunstjahr veranstalten KünstlerInnen, Museum und Kunstverein wieder ein rauschendes, fröhlich-buntes Fest im leergeräumten Kunstmuseum mit Musik und Tanz, feinem Essen, Barbetrieb, Verkleidungsatelier, Performances und künstlerischen Aktionen, Spielen, ruhigen Ecken zum Tratschen und mehr... ein Anlass für alle Kunstschaffenden, Kunst- und KulturliebhaberInnen von nah und fern.

 

 

 

 

 

Hinweise


 

kmopawelferusAuszeichnungspreis der Rentsch-Stiftung für Pawel Ferus

Im Rahmen der Vernissage der 33. Jahresausstellung der Solothurner KünstlerInnen wurde im Kunstmuseum Olten zum dritten Mal der mit 6000 CHF dotierte Auszeichnungspreis der Oltner Rentsch-Stiftung verliehen. Der diesjährige Preisträger ist Pawel Ferus (*1973). Der gebürtige Pole kam als Jugendlicher in die Schweiz, wo er in Solothurn die Schulen besuchte und in Grenchen eine Steinbildhauerlehre absolvierte. Anschliessend übersiedelte er nach Basel, wo er bis heute lebt und arbeitet, um an der Hochschule für Gestaltung und Kunst Freie Kunst zu studieren (Abschluss 2017).

Mit seinen präzis konzipierten Werken im Bereich der Skulptur, der Installation und des Tafelbildes untersucht er seit Jahren die Eigenheiten dieser Gattungen. Die in der Jahresausstellung gezeigte Skulptur «Ex Future Figure», welche aus einem Betonelement mit drei Armierungseisen und eingearbeiteter Unterwäsche besteht, führt die traditionelle Form der Porträtbüste oder des menschlichen Torsos ad absurdum. Pawel Ferus beweist mit diesem Werk einmal mehr sein grosses handwerkliches Können, das sich stets mit hintergründigem Witz verbindet.

 

 

 

 

kmoweihnachtsbaum2017Museums-Christbaum

Der diesjährige Museums-Christbaum wird vom Künstler Bruno Streich gestaltet. Mit seiner konzeptuell angelegten Arbeit «Wunderbaum» unterwandert er die romantische Advents-Ästhetik, welche die Vorweihnachtszeit prägt, indem er ihren kommerziellen Unterbau thematisiert. Trotz nüchterner Abstraktion wird sein Weihnachtsbaum auf überraschende Weise «Liebe» im Raum verbreiten.

 

 

 

 

 

 

 

kmo33jah1Jahresausstellungen

Nie bekommt man eine solch geballte Ladung an aktuellem Kunstschaffen aus den Regionen zu sehen wie jeweils im Dezember und Januar. Eine Planungshilfe für die grosse Kunsttour:

 

AG: Auswahl 17. Aargauer KünstlerInnen (Aarau)

AG: Safransalz & Maggikraut (Baden: Kunstraum & Trudelhaus

BE/JU: Cantonale Berne Jura

BL/BS/Dreiländereck: Regionale 18

GB: Jahresausstellung der Bündner KünstlerInnen (Chur)

LU: Jahresausstellung Zentralschweizer Kunstschaffen (Luzern)

SO: Impression 2017. Nationale Biennale für Druckgraphik (Grenchen)

SO: Jahresausstellung der Solothurner KünstlerInnen (Olten)

ZH: Dezemberausstellung 2017 (Winterthur)

ZH: Catch Of The Year 2017 (Dienstgebäude, Zürich)

ZH: Untertage – im Waldhuus. best of visarte zurich & guests (Corner College, Die Diele, Kunsthaus Aussersihl, The Museum of the Unwanted No. 3) (ehem. Hotel Dolder Waldhaus, Zürich)

 

 

 

kmo10000Rekord: 10’000ste Besucherin!

Im Rahmen der Erzählnacht durften wir am 10. November die 10’000ste Museums-Besucherin dieses Jahres begrüssen. Frau Biljana Micic erhält einen exklusiven Ausweis, mit dem sie das Kunstmuseum Olten 2017/2018 gratis besuchen kann.

Erstmals überhaupt klettern unsere Besucherzahlen dieses Jahr über die 10’000er-Marke. Bis Ende Jahr dürfen wir also auf ein beachtliches Rekordergebnis hoffen. Dieses ist vor allem auf das überwältigende schweizweite Interesse an unsere Ferdinand Gehr-Ausstellung zurückzuführen, aber auch die Pop-Up-Exhibition im Rahmen des International Photo Festival Olten hat uns viele Personen ins Museum gebracht. Last but not least sind die wechselnden thematischen Sammlungsausstellungen und das vielfältige Veranstaltungsangebot – insbesondere auch für das regionale Publikum –·attraktiv. Wir freuen uns sehr über das grosse Interesse an unserem Programm!

 

 

 

kmohodlerHodlers «Mönch» in Wien

2018 jährt sich der Todestag von Ferdinand Hodler (1853–1918) zum hundersten Mal. Aus diesem Anlass wird das Werk des Schweizer Künstlers in zahlreichen Museen Europas mit Ausstellungen gewürdigt. Unser «Mönch» von 1914 (Öl auf Leinwand, 72.5 x 96 cm, Inv. 1967.24) ist in mehreren davon vertreten. Den Auftakt macht die Ausstellung «Ferdinand Hodler. Wahlverwandtschaften von Klimt bis Schiele» im Leopold Museum in Wien (bis 22. Januar 2018). Anschliessend reist das Gemälde nach Genf und Bern weiter.

 

 

 

kmoamiet02Cuno Amiet in Mendrisio

Noch bis am 28. Januar 2018 ist eines der frühen und schönsten unserer Amiet-Gemälde, das «Das gelbe Mädchen» (Lydia) von 1907 (Öl auf Leinwand, 64.5 x 54 cm, Inv. 1929.1), in der Ausstellung «Cuno Amiet. Im Paradies» im Museo d’arte Mendrisio zu sehen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

kmoluethiFrühwerk von Urs Lüthi in Bern

Ein weiteres, sehr überraschendes Frühwerk ist bis am 17. Juni 2018 in der Ausstellung «1968. Schweiz» im Bernisches Historisches Museum ((link to: http://www.bhm.ch)) zu sehen: Der «Kickstarter 1006» (Relief, mixed media, 120 x 100 cm, Inv. 1985.26), geschaffen vom damals 21-jährigen Urs Lüthi

 

 

 

 

 

 

 

 

kmogehr4Karte mit Ferdinand Gehrs Kunst-am-Bau-Projekten

Unsere Ausstellung Ferdinand Gehr – Bauen an der Kunst ist vorbei. Mit der dazu erschienen Publikation Ferdinand Gehr – Die öffentlichen Aufträge und unserer Google-Maps-Karte können Sie Gehrs Arbeiten in öffentlichen Bauten weiterhin entdecken. Es lohnt sich, sie im Original zu erleben, denn nur im Zusammenspiel mit der Architektur entfalten seine Malereien ihre volle Kraft. Damit Sie die Bauwerke schnell finden, haben wir für Sie eine Google-Maps-Karte eingerichtet. Darauf sind alle malerischen Kunst-am-Bau-Projekte von Ferdinand Gehr mit Adresse, einem Bild, Werkangaben und Seitenverweisen auf unseren Katalog verzeichnet. Gute Reise!

> karte

 

 

 

kmorueckblick2014Museumsentwicklung: Rück- und Ausblick

2014 war ein turbulentes Jahr für Olten und sein Kunstmuseum:

Wegen hoher Steuerausfälle von juristischen Personen hatte sich die Finanzsituation der Stadt schon seit Anfang 2013 massiv verschlechtert. Die deswegen ergriffenen Sparmassnahmen führten in den städtischen Budgets 2013/14 zu markanten Kürzungen. Das Kunstmuseum musste u. a. die geplante Ausstellung mit Christina Hemauer & Roman Keller auf 2015 verschieben und – bedingt durch eine zweimonatige Budgetblockade Anfang Jahr – die Schau von Rudy Decelière absagen. Als Ersatz wurde in Rekordzeit ein neues Projekt erarbeitet. Dank der spontanen und unbürokratischen Solidarität von 30 Schweizer Kunstmuseen konnte schon Ende März eine fulminante Frühlings-Ausstellung eröffnet werden.

 

Grundsätzlich in Frage gestellt wurde die Zukunft des Museums Anfang Jahr durch ein Postulat zur Prüfung der Möglichkeit einer baldmöglichsten Schliessung des Kunstmuseums bei Beibehaltung der Sammlung. Unter dem Eindruck der grossen Sympathiedemonstrationen – u. a. der vom Kunstverein lancierten Petition «pro Kunstmuseum Olten» – und gestützt auf vom Museum erarbeitete Grundlagen, bekannte sich der Stadtrat nach Ostern zur Weiterexistenz der drei städtischen Museen, kündigte jedoch für 2015 nochmals massive Budgetkürzungen an, die den Betrieb in der bisherigen Form gefährdeten.

 

Dank positiver Signale von Seiten des Kantons Solothurn, der die Ausstellungs- und Vermittlungstätigkeit seit langem massgeblich unterstützt, und Absichtserklärungen von privater Seite, dem Museum in der Krise unter die Arme zu greifen, ist es gelungen, die traditionsreiche und lebendige Institution zu retten: Anfang Dezember hat das Parlament nicht nur dem –·seit Beginn der Sparrunden um rund 30% reduzierten –·städtischen Sockelbeitrag für den regulären Betrieb des Hauses zugestimmt, sondern auch dem Investitionskredit für die Vorbereitung eines Architekturwettbewerbs für Sanierung/Anbau des Kunstmuseums. Entsprechend werden nun die privaten Unterstützungsbeiträge fliessen, welche in den nächsten Jahren eine Weiterführung des Betriebs auf bisherigem Niveau erlauben.

 

Mittelfristig soll nun die aus der Not geborene neue Museumsstrategie des Stadtrats sogar Lösungen für einige der alten und dringenden Probleme der städtischen Museen bieten und tragfähige Grundlagen für die Sicherung der Zukunft von allen drei Institutionen schaffen: Das Konzept sieht die Verschiebung des Naturmuseums in die Liegenschaft an der Konradstrasse 7 vor, wo heute schon das Historische Museum und das Archäologische Museum Kanton Solothurn angesiedelt sind. Nachdem die Stimmberechtigten dieses Vorhaben am 5. Juni 2016 gut geheissen haben, wird das Gebäude an der Konradstrasse 2017/2018 zum «Haus der Museen» umgebaut, um Synergien in den Bereichen Infrastruktur und gemeinsame Räume für Sonderausstellungen zu schaffen. In einer zweiten Etappe soll das Kunstmuseum voraussichtlich 2020 ins bisherige, benachbarte Naturmuseum an der Kirchgasse 10 einziehen, das um einen Anbau für Erschliessung, Depot und Ausstellungsräume ergänzt würde. Der heutige Standort des Kunstmuseums könnte dann für eine neue Nutzung, z. B. Detailhandel, freigegeben werden.

 

 

 

Öffnungszeiten


 

Di-Fr 14-17 Uhr, Do 14-19 Uhr, Sa / So 10-17 Uhr

Für Gruppen und Schulklassen nach Vereinbarung.

Während dem Umbau zwischen zwei Ausstellungen ist das Museum jeweils geschlossen.

> öffnungszeiten an feiertagen