Alle Veranstaltungen auf einen Blick

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2017


19. Oktober I 10-12 Uhr


Einführungskurs mit Roland Roos

Roland Roos führt in die nötigen Arbeitsschritte (Nähen, Bügeln, Zuschneiden etc.) ein, die Interessierte beherrschen müssen, wenn sie im Rahmen seines Projekts «Import / Export» für einen zweiwöchigen Gratis-Erlebnisurlaub (Arbeitseinsatz in der Textilfabrik Pirin-Tex in Golze Deltschew) nach Bulgarien reisen möchten. Alle TeilnehmerInnen des Einführungskurses erhalten einen Ausweis, der sie berechtigt, die Nähwerkstatt während den Öffnungszeiten des Museums für individuelle Übungszwecke zu nutzen. Der Besuch des Einführungskurses ist Voraussetzung für das Absolvieren eines Eignungstests. Wer den Eignungstest besteht und an einem im Museum angebotenen Bulgarisch-Crash-Kurs teilnimmt (jeweils samstags 10–12 Uhr) kann von Roos’ Aktivurlaubsangebot profitieren.

ohne Anmeldung, gratis

> ausschreibung erlebnis-urlaub (pdf)


19. Oktober I 18-18.30 Uhr


hingeschaut. Die abendliche Werkbetrachtung im Monatstakt

zu Werken von Roland Spielmann und Urs Borner

in der Ausstellung «Hunger nach Bildern –·Malerei der 80er aus der Sammlung»

mit dem Künstler Urs Borner und Marina Stawicki Stalder, ohne Anmeldung, gratis

 

Die aktuelle Sammlungsausstellung «Hunger nach Bildern» präsentiert Malerei der 1980er-Jahre. Grosse Formate, intensive Farbigkeit und eine starke Körperbezogenheit stechen ins Auge. In gestisch-rauschhaftem Duktus werden individuelle Befindlichkeiten, Begehren und Ängste bewusst subjektiv verhandelt. Der neue Hunger nach Bildern, die Expressivität und der Rückgriff auf klassische Techniken markieren eine Abkehr von der theorieorientierten, analytisch-kritischen Kunstpraxis der vorhergehenden Dekaden. Es spiegelt sich darin auch ein verändertes gesellschaftlich-politisches Klima, das von ökonomischem Aufbruch, aber auch von Jugendunruhen und Katastrophen wie Aids oder dem Reaktorunfall in Tschernobyl geprägt war.

Olten hat damals zwar keine Jugendunruhen erlebt wie Zürich, Basel, Bern oder Lausanne, aber auch hier haben Jugendliche und Kulturschaffende «Gas gegeben». Die seit den frühen 70er-Jahren äusserst lebendige Oltner Kunstszene hat auch in den 80ern mit kreativen Aktionen Aufmerksamkeit erlangt und neue Räume erschlossen. Neben national rezipierten Ereignissen wie dem temporären Kunsthallenprojekt «Kunst im Hammer» 1984/85 und der «5. Biennale für Schweizerkunst» 1985 gab es auch immer wieder Intiativen im kleineren Massstab.

Die Werkbetrachtung «hingeschaut» nimmt solche anhand von Werken der Oltner Künstlerfreunde Urs Borner (*1946) und Roland Spielmann (1952–2004) in den Blick. Im Gespräch mit Marina Stawicki berichtet Urs Borner etwa über die Kunstaktion «Saubande» oder die sogenannte «Winkel-Galerie», die er zusammen mit Spielmann während mehreren Monaten in einem sich noch im Rohbau befindlichen Ladenlokal in der Winkel-Unterführung betrieben hat.

> flyer (pdf)

> flyer jahresprogramm (pdf)


21. Oktober I 10-12 Uhr


Bulgarisch-Crash-Kurs

Eine versierte Bulgarisch-Lehrerin vermittelt Interessierten elementare Kenntnisse der bulgarischen Sprache. Der Besuch des Crash-Kurses ist Voraussetzung für die Teilnahme am zweiwöchigen Gratis-Erlebnisurlaub (Arbeitseinsatz in der Textilfabrik Pirin-Tex in Golze Deltschew, Bulgarien) im Rahmen von Roland Roos’ Projekt «Import / Export».

ohne Anmeldung, gratis

> ausschreibung erlebnis-urlaub (pdf)


24. Oktober I 19.15 Uhr


Ein Abend mit Peter Killer

zur Ausstellung «Hunger nach Bildern –·Malerei der 80er aus der Sammlung»

ohne Anmeldung, gratis

> flyer (pdf)

Die aktuelle Sammlungsausstellung «Hunger nach Bildern» präsentiert Malerei der 1980er-Jahre im Zusammenspiel mit Skulpuren und graphischen Arbeiten aus jener Zeit. Grosse Formate, intensive Farbigkeit und eine starke Körperbezogenheit stechen ins Auge. In gestisch-rauschhaftem Duktus werden individuelle Befindlichkeiten, Begehren und Ängste bewusst subjektiv verhandelt. Der neue Hunger nach Bildern, die Expressivität und der Rückgriff auf klassische Techniken markieren eine Abkehr von der theorieorientierten, analytisch-kritischen Kunstpraxis der vorhergehenden Dekaden. Es spiegelt sich darin auch ein verändertes gesellschaftlich-politisches Klima, das von ökonomischem Aufbruch, aber auch von Jugendunruhen und Katastrophen wie Aids oder dem Reaktorunfall in Tschernobyl geprägt war.

 

Der Kurator und Kunstkritiker Peter Killer, der das Kunstmuseum Olten von 1983 bis 2001 geleitet hat, blickt im Rahmen einer von ihm konzipierten Abendveranstaltung zurück auf die bewegten 80er-Jahre. Durch seine Tätigkeit als Kunstkritiker und Redaktor bei der Kunst-Zeitschrift «Du» (1969–1973) und beim «Tages-Anzeiger» (ab 1974) mit den aktuellen Kunstströmungen bestens vertraut und in Künstlerkreisen hervorragend vernetzt, hat er in Olten eine über das Museum ausgreifende, national wahrgenommene Ausstellungs- und Vermittlungstätigkeit entfaltet. Mit grosser Offenheit ist er als Kurator auch den jungen Kunstschaffenden in Olten begegnet, hat ihre Ideen engagiert unterstützt und sie in Grossprojekte eingebunden. So hat er 1984/85 etwa das temporäre Kunsthallenprojekt «Kunst im Hammer» massgeblich mitgeprägt und 1985 die «5. Biennale für Schweizerkunst» der GSMBA in Olten realisiert.


25. Oktober I 12.15-12.45 Uhr


Kunst zum Zmittag

Die Mittagsführung zur Ausstellung «Roland Roos –·Import / Export»

mit Verpflegungsmöglichkeit

Führung mit Direktorin Dorothee Messmer (gratis), Zmittag von Cecilia Chiara (15 CHF), ohne Anmeldung

 

Im Projekt «Import/Export» von Roland Roos geht es vordergründig um Arbeitsbedingungen und -verschiebungen in Europa sowie um die sie begleitenden Migrationsbewegungen. Auf einer übergeordneten Ebene interessiert sich der Zürcher Künstler für die Bilder, die wir uns –·etwa von der nach Osteuropa ausgelagerten Textilproduktion –·machen. Er will wissen, wie diese Bilder entstehen und unter welchen Voraussetzungen Menschen bereit sind, sie selbst vor Ort zu überprüfen. Deshalb lädt er BesucherInnen zur Partizipation ein und nutzt das Museum als Trainingsground – nicht als eigentlichen Ausstellungsort. Was das für die Institution bedeutet, und was es über die Arbeitsweise von Roland Roos verrät, ist ebenso Thema der Mittagsführung mit Dorothee Messmer, wie die Verortung dieses neusten Projekts im bisherigen Schaffen von Roland Roos. Ein Exkurs der Direktorin zu anderen künstlerischen Auseinandersetzungen mit dem Thema der Arbeit schlägt ausserdem einen Bogen zur kommenden Sommerausstellung, die sich aus Anlass des 100-jährigen Jubliäums des in Olten vorbereiteten Landesstreiks mit Arbeit befassen wird.

> flyer (pdf)

> flyer jahresprogramm (pdf)


26. Oktober I 17-19 Uhr


Einführungskurs mit Roland Roos

Roland Roos führt in die nötigen Arbeitsschritte (Nähen, Bügeln, Zuschneiden etc.) ein, die Interessierte beherrschen müssen, wenn sie im Rahmen seines Projekts «Import / Export» für einen zweiwöchigen Gratis-Erlebnisurlaub (Arbeitseinsatz in der Textilfabrik Pirin-Tex in Golze Deltschew) nach Bulgarien reisen möchten. Alle TeilnehmerInnen des Einführungskurses erhalten einen Ausweis, der sie berechtigt, die Nähwerkstatt während den Öffnungszeiten des Museums für individuelle Übungszwecke zu nutzen. Der Besuch des Einführungskurses ist Voraussetzung für das Absolvieren eines Eignungstests. Wer den Eignungstest besteht und an einem im Museum angebotenen Bulgarisch-Crash-Kurs teilnimmt (jeweils samstags 10–12 Uhr) kann von Roos’ Aktivurlaubsangebot profitieren.

ohne Anmeldung, gratis

> ausschreibung erlebnis-urlaub (pdf)


28. Oktober I 10-12 Uhr


kunst-lupe

Die Veranstaltung für Kinder

ohne Anmeldung, 10 CHF

> flyer jahresprogramm (pdf)


28. Oktober I 10-12 Uhr


Bulgarisch-Crash-Kurs

Eine versierte Bulgarisch-Lehrerin vermittelt Interessierten elementare Kenntnisse der bulgarischen Sprache. Der Besuch des Crash-Kurses ist Voraussetzung für die Teilnahme am zweiwöchigen Gratis-Erlebnisurlaub (Arbeitseinsatz in der Textilfabrik Pirin-Tex in Golze Deltschew, Bulgarien) im Rahmen von Roland Roos’ Projekt «Import / Export».

ohne Anmeldung, gratis

> ausschreibung erlebnis-urlaub (pdf)


31. Oktober I 19.15 Uhr


Öffentliche Führung

durch Ausstellungen «Roland Roos –·Import / Export» und «Hunger nach Bildern –·Malerei der 80er aus der Sammlung»

ohne Anmeldung, gratis

 

Das Projekt «Import/Export» von Roland Roos, in dem es um Arbeitsbedingungen und Arbeitsverschiebungen in Europa geht, lädt BesucherInnen zur Partizipation ein und nutzt das Museum als Trainingsground – nicht als Ausstellungsort. Was das für die Institution bedeutet, und was es über die Arbeitsweise von Roland Roos verrät, wird eines der Themen der Führung sein.

Im 1. und 3. Obergeschoss dominieren Farben, grossflächig und meist mit schwungvollem Gestus aufgetragen. Die Sammlungsausstellung zur Malerei der 1980er-Jahre richtet den Blick auf ein bewegtes Jahrzehnt, das von wirtschaftlichem Aufschwung, einem eigentlichen Kunsthype, aber auch von Aids, dem Reaktorunfall in Tschernobyl, dem Mauerfall und Jugendunruhen geprägt war.


2. - 4. November I 10-18 Uhr


Seminar «Kunst und Kultur»

Unter Leitung von Ulrich Oevermann (Institut für hermeneutische Sozial- und Kulturforschung, Frankfurt a. M.) findet im Kunstmuseum Olten ein Workshop zur Einführung in die Objektive Hermeneutik statt, in dem Kunstwerke besondere Beachtung finden. Wie in anderen Kursen können auch hier Materialien von TeilnehmerInnen mitgebracht werden, aber es soll auch die Möglichkeit eröffnet werden, die Verfahren der OH anhand der Analyse von Kunstwerken im Museum selbst kennenzulernen und exemplarisch einzuüben. Die eigentlichen Analysen werden je nach Bedarf ergänzt durch Exkurse, etwa zu Kultur, Kulturindustrie, Medien, Theorie des künstlerischen Handelns und Professionalisierungstheorie.

Das Angebot ist eine Kooperation des Instituts für hermeneutische Sozial- und Kulturforschung, Frankfurt a. M., des Instituts für Professionsforschung und -entwicklung der FHNW und des Kunstmuseums Olten.

> anmeldung


2. November I 17-19 Uhr


Einführungskurs mit Roland Roos

Roland Roos führt in die nötigen Arbeitsschritte (Nähen, Bügeln, Zuschneiden etc.) ein, die Interessierte beherrschen müssen, wenn sie im Rahmen seines Projekts «Import / Export» für einen zweiwöchigen Gratis-Erlebnisurlaub (Arbeitseinsatz in der Textilfabrik Pirin-Tex in Golze Deltschew) nach Bulgarien reisen möchten. Alle TeilnehmerInnen des Einführungskurses erhalten einen Ausweis, der sie berechtigt, die Nähwerkstatt während den Öffnungszeiten des Museums für individuelle Übungszwecke zu nutzen. Der Besuch des Einführungskurses ist Voraussetzung für das Absolvieren eines Eignungstests. Wer den Eignungstest besteht und an einem im Museum angebotenen Bulgarisch-Crash-Kurs teilnimmt (jeweils samstags 10–12 Uhr) kann von Roos’ Aktivurlaubsangebot profitieren.

ohne Anmeldung, gratis

> ausschreibung erlebnis-urlaub (pdf)


2. November I 18-18.30 Uhr


hingeschaut. Die abendliche Werkbetrachtung

zu Gemälden von Andreas Hofer

in der Ausstellung «Hunger nach Bildern –·Malerei der 80er aus der Sammlung»

mit dem Künstler Andreas Hofer und Marina Stawicki Stalder, ohne Anmeldung, gratis

 

Der 1956 in Trimbach bei Olten geborene Künstler Andreas Hofer erregte Anfang der 1980er-Jahre als Mitglied der Zürcher Szene mit seinen farbintensiven, surreal anmutenden Gemälden grosse Aufmerksamkeit. Im Unterschied zu den «Jugend Wilden» pflegte Hofer eine betont inhaltsbezoge, sorgfältig komponierte und deutlich an der Kunstgeschichte (z. B. an De Chirico oder Balthus) orientierte Malerei.

Seine 1986 von Peter Killer im Kunstmuseum Olten ausgerichtete erste Einzelausstellung bestätigte den frühen Erfolg. Zwei kapitale Werke aus dieser Schau sind in der aktuellen Sammlungspräsentation «Hunger nach Bildern –·Malerei der 1980er Jahre» zu sehen. In der Werkbetrachtung «hingeschaut» bespricht Marina Stawicki diese frech-farbigen und märchenhaften Werke, die als typische Beispiele postmoderner Malerei in der Schweiz gelten können. Die bühnenhafte Darstellung lässt viel Raum frei für Interpretationen und Spekulationen.

> flyer jahresprogramm (pdf)


5. November I 14-15 Uhr


Öffentliche Führung

durch die Gastausstellung von Historischem Museum und Stadtarchiv Olten: «Olten regiert sich! 1817–2017. 200 Jahre Selbstverwaltung»

ohne Anmeldung, gratis


6. - 12. November


Architekturfilmwoche

in Zusammenarbeit mit Dipl. Ing. Architekt Roland Züger


8. November I 18-18.30 Uhr


Kunst für Freunde

zur neusten Erwerbung der Freunde Kunstmuseum Olten, einer Studie von Otto Morach zum Gemälde «Sterben im Krieg» (1915)

ohne Anmeldung, gratis

 

Dass die Freunde des Kunstmuseums unlängst eine Studie zu Otto Morachs Gemälde «Sterben im Krieg» von 1915 erwerben konnten, ist ein Glücksfall. Das Aquarell unterscheidet sich punkto Komposition, Farbigkeit und Charakter stark vom ausgeführten, kubistisch anmutenden Ölbild. In Duktus und Farbwahl erinnert es eher an frühe Plakat- und Wandbildentwürfe des Künstlers. Solche Vergleiche schärfen den Blick für die spezifischen Qualitäten unterschiedlicher Bildfindungen und geben Aufschluss über die Genese eines Hauptwerks von Otto Morach, das bereits zu Lebzeiten des Solothurner Malers in die Oltner Sammlung gelangte.

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9. November I 14-15 Uhr


Kunst für SeniorInnen

Führung in Zusammenarbeit mit der IG «aktives alter olten» und «pro audito Region Olten»

gratis, ohne Anmeldung

> flyer jahresprogramm (pdf)


10. November I 19.30 Uhr


Schweizerische Erzählnacht

Das Kunstmuseum beteiligt sich an der Schweizerischen Erzählnacht zum Thema «mutig, mutig!». Zwei 7. Klassen aus dem Frohheimschulhaus in Olten erzählen Geschichten zu Werken aus den aktuellen Ausstellungen. Es braucht Mut nach Bulgarien zu reisen ohne die Sprache zu kennen und dort zwei Wochen in einer Kleiderfabrik zu nähen. Es braucht auch Mut, ein zwei Meter grosses Bild zu malen. Und es braucht Mut, eine eigene Geschichte an der Erzählnacht den Besuchern vorzutragen.

ohne Anmeldung, gratis, für Kinder ab 8 Jahren, Jugendliche und Erwachsene


14. November I 14-15 Uhr


Raubkunst – altes Thema, neue Aktualität

Vortrag von Thomas Buomberger

zur Geschichte des Raubkunsthandels in der Schweiz

in Zusammenarbeit mit dem Stadttheater Olten

Teilnahme kostenlos, ohne Anmeldung, das Museum ist ab 14 Uhr durchgehend geöffnet!

> einladung (pdf)

 

In Zusammenhang mit dem Theaterstück «Entartete Kunst – Der Fall Cornelius Gurlitt», das am 16. Oktober 2017 im Stadttheater Olten gezeigt wird, freuen wir uns, im Vorfeld einen Vortrag des renommierten Historikers und Publizisten Thomas Buomberger zur Geschichte des Raubkunst-handels in der Schweiz präsentieren zu dürfen.

Während des Zweiten Weltkriegs stahlen die Nazis in den besetzten Ländern hunderttausende von Kunstwerken. Ein Teil davon wurde unmittelbar nach dem Krieg zurückgegeben. Danach schlief das Interesse an Raubkunst während Jahrzehnten ein. Weltweit blieben immer noch zigtausende Kunstwerke verschollen.

Mit der «Erklärung von Washington» von 1998 wurde das Thema auf die internationale Agenda gesetzt und die Suche nach Raubkunst intensiviert. Der «Fall Gurlitt» verlieh dem Thema einen weiteren Schub. Doch die Suche nach Raubkunst wird noch Jahrzehnte dauern. Welche Rolle die Schweiz beim Handel mit Raubkunst spielte, und wie heute der Umgang damit ist, wird im Vortrag und in der anschliessenden Diskussion erläutert.

 

Thomas Buomberger wurde 1952 in Winterthur geboren und absolvierte eine Banklehre, bevor er auf dem zweiten Bildungsweg die Matura machte und anschliessend Geschichte, Publizistik und englische Literatur an der Universität Zürich studierte (Abschluss mit Dissertation). Er war von 1984 bis 1997 als Redaktor in verschiedenen Redaktionen beim Schweizer Fernsehen tätig und drehte mehrere historische Dokumentarfilme. Er ist Autor der Studie «Raubkunst – Kunstraub», welche 1998 im Auftrag des Bundesamtes für Kultur erschien. Sodann war er 2000 beteiligt am Projekt eines nicht realisierten Migrationsmuseums. Seit 2001 arbeitet er als freier Journalist und Historiker und ist Projektentwickler und Autor verschiedener Bücher und Dokumentarfilme. Er leitet gegenwärtig ein Projekt zum Ersten Weltkrieg. Im August 2015 erschien ein vom ihm mitverfasstes Buch zum Thema Bührle und Kunsthaus Zürich. Im Frühling ist sein vieldiskutiertes neuestes Buch über die Schweiz im Kalten Krieg erschienen.


15. November I 12.15-12.45 Uhr


Kunst zum Zmittag

Die Mittagsführung mit Verpflegungsmöglichkeit

15 CHF, ohne Anmeldung

> flyer jahresprogramm (pdf)


15. November I 14-15 Uhr


Führung für SeniorInnen

durch die Gastausstellung von Historischem Museum und Stadtarchiv Olten: «Olten regiert sich! 1817–2017. 200 Jahre Selbstverwaltung»

ohne Anmeldung, Führung gratis

Es besteht die Möglichkeit, sich vorgängig (im Rahmen von «Kunst zum Zmittag») zu verpflegen. Mittagessen: 15 CHF


16. November I 19.30 Uhr

(Einführung: 19 Uhr)


«Entartete Kunst –·Der Fall Gurlitt»

Schauspiel von Roland Harwood, mit dem Renaissance-Theater Berlin, Regie Torsten Fischer

Stadttheater Olten, in Kooperation mit dem Kunstmuseum Olten

Tickets: 50 / 40 / 30 CHF


18. November I 10-12 Uhr


kunst-lupe

Die Veranstaltung für Kinder

ohne Anmeldung, 10 CHF

> flyer jahresprogramm (pdf)


19. November I 14-15 Uhr


Öffentliche Führung

durch die Gastausstellung von Historischem Museum und Stadtarchiv Olten: «Olten regiert sich! 1817–2017. 200 Jahre Selbstverwaltung»

ohne Anmeldung, gratis


19. November I 15 Uhr


Künstlergespräch mit Roland Roos

zum Abschluss seines Projektes «Import / Export»

Moderation: Irene Müller (Kunstwissenschaftlerin, Kuratorin, Autorin)

ohne Anmeldung, gratis


19. November I 16 Uhr


Finissage

der Ausstellungen «Roland Roos –·Import / Export» und «Hunger nach Bildern –·Malerei der 80er aus der Sammlung»

ohne Anmeldung, gratis


20. November - 2. Dezember


Das Museum ist wegen Ausstellungsumbau geschlossen!


2. Dezember I 18 Uhr


Vernissage

der 33. Jahresausstellung der Solothurner KünstlerInnen

organisiert vom Kunstverein Olten


6. Dezember I 12.15-12.45 Uhr


Kunst zum Zmittag

Die Mittagsführung mit Verpflegungsmöglichkeit

15 CHF, ohne Anmeldung

> flyer jahresprogramm (pdf)


14. Dezember I 14-15 Uhr


Kunst für SeniorInnen

Führung in Zusammenarbeit mit der IG «aktives alter olten» und «pro audito Region Olten»

gratis, ohne Anmeldung

> flyer jahresprogramm (pdf)


16. Dezember I 10-12 Uhr


kunst-lupe

Die Veranstaltung für Kinder

ohne Anmeldung, 10 CHF

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