Rendezvous

Kostbarkeiten aus den Sammlungen

der Stiftung für Kunst des 19. Jahrhunderts und des Kunstmuseums

 

26. Januar bis 26. April 2020

Vernissage: Samstag, 25. Januar, 18.30 Uhr

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Die in Olten domizilierte Stiftung für Kunst des 19. Jahrhunderts ist seit ihrer Gründung im Jahr 1990 mit dem Kunstmuseum Olten verbunden. Ihre Sammlung mit Zeichnungen, Druckgraphiken, illustrierten Büchern, Mappenwerken und Gemälden der Romantik und des frühen Realismus findet im Werk des liberalen Revoluzzers Martin Disteli (1802–1844), dessen Nachlass im Museum lagert, einen komplementären Bezugspunkt. Gemeinsam setzen die beiden Bestände auf dem Gebiet von Kunst, Kultur und Geschichte des 19. Jahrhunderts einen Akzent von internationaler Ausstrahlung.

 

Ursprünglich im Museum beheimatet, dislozierte die Stiftung 1997 in eigene Räumlichkeiten in Olten. Die inhaltlich begründete Verbindung beider Institutionen fand seither in zahlreichen gemeinsamen Projekten und Veranstaltungen ihren Niederschlag. Nun kehrt die SK19 im dreissigsten Jahr ihres Bestehens ins Museum zurück und bezieht hier das ehemalige Direktionsbüro im 1. OG. Denn für die Zukunft wird – wie es in der Oltner Museumsplanung angedacht ist – mit der räumlichen Nähe auch eine engere Zusammenarbeit angestrebt. Diesem Wunsch möchten wir mit einer Ausstellung Ausdruck verleihen. Wir präsentieren Schätze aus Stiftungsbesitz und Werke aus der Museumssammlung in thematischen Konstellationen,

die wichtige künstlerische Diskursfelder sowie Aspekte des Gesellschafts- und Geisteslebens der Zeit um 1800 fassen. Die Ausstellung will das Verständnis wecken für die Verwerfungen und für die bis heute wirksamen Errungenschaften dieser turbulenten Zeit, die als Wiege unseres Staatswesens und unseres modernen bürgerlichen Selbstverständnisses gilt, aber gerne oft

übersehen wird.

 

Im Mittelpunkt stehen Landschaft, Historie, Religion, Politik, Karikatur und Literatur, die Schwerpunkte der Stiftungssammlung. Durch den dialogischen Einbezug von Werken aus der Museumssammlung werden die Schnittstellen, Bezüge und Unterschiede der beiden Kollektionen sichtbar. Darüber hinaus machen sie deutlich, welches Potential in der Summe dieser Bestände

schlummert.

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