Das Haus als Spiegel

Werke aus der Sammlung

 

21. September bis 17. November 2019

Vernissage: Fr, 20. September 2019, 18.30 Uhr

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Bezugnehmend auf die Hauptausstellung VILLA NIX von Nives Widauer und inspiriert von Jeremias Gotthelfs Diktum «Es ist, ihr möget wollen oder nicht, das Haus der Spiegel eurer selbst», befasst sich die Sammlungsausstellung mit den Themen des Wohnens und der Selbstbespiegelung von Künstler*innen im privaten Umfeld.

 

Das Spektrum reicht dabei vom Wohnraum als intime zweite Haut und schützender Rückzugsort über die repräsentative Zurschaustellung oder die programmatische Inszenierung des eigenen Zuhauses bis hin zur Formulierung gesellschaftlicher Utopien in Form von phantastischen Architekturentwürfen.

 

Aber auch das Haus in seiner bedrohlichen Ausprägung als Kerker oder Hort des Unbekannt-Unheimlichen steht zur Diskussion. Von der Aussenansicht, die das Haus als skulpturale Form erfasst, wandert der Blick zu den Öffnungen in seiner Aussenhaut, zu den Schnittstellen zwischen aussen und innen, um schliesslich in räumlichen Abfolgen zu verweilen und Details der Einrichtung im Stillleben festzuhalten.

 

Abgerundet wird die Betrachtung vom Blick auf den Umraum, den Garten, die Landschaft und schliesslich zum Firmament, wo sich der Raum in den Weiten des Kosmos verliert.

 

Mit Werken aus der Sammlung von: Paul Camenisch, Barbara Davatz, El Frauenfelder, Florian Graf, Michel Grillet, Sebastian Gutzwiller, Thomas Huber, Irma Ineichen, Johannes Itten, Oliver Lang, Otto Lehmann, Otto Morach, Tobias Nussbaumer, Meret Oppenheim, Ueli Sager, Thomas Schaub, Daniel Spoerri, Niklaus Stoecklin und anderen.

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